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Hunde getreidefrei füttern:

13.Dec.2016
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Hunde getreidefrei füttern:

Manches ist ein Mythos

Hundefutter á la „getreidefrei“ stellt derzeit für viele Hundehalter ein Qualitätsmerkmal dar - allerdings ohne eine wissenschaftliche Grundlage. Diese Tierbesitzer mögen ihre Vierbeiner vor allem deswegen "glutenfrei" oder gar "getreidefrei" ernähren, weil sie der Auffassung sind, ihren Hund damit vor Allergien zu schützen. Zugleich ist die Gleichsetzung von "getreidefrei" mit "glutenfrei" grundsätzlich unkorrekt, weil längst nicht alle Getreide den Eiweißstoff Gluten enthalten. In diesem Sinne sind Kartoffeln, Süßkartoffeln oder das gerade moderne Tapioka und andere Kohlenhydratquellen mehr bei der Betrachtung ihrer ernährungsphysiologischen Wertigkeit nicht von vornherein besser als glutenfreie Getreidearten.

Es ist denn auch eher ein Mythos, dass Getreide für den Hund schwer oder gar nicht verdaulich sei. Wird Getreidestärke nämlich aufgeschlossen, durch Kochen oder im Extrudat, ist es eine hervorragende Energiequelle für Hunde (und Katzen). Hochwertiges, thermisch aufgeschlossenes Weizeneiweiß kann für die Vierbeiner dabei sogar leichter verdaulich sein, als einige schwer verdauliche Eiweiße tierischer Herkunft.

Eine Getreideallergie an sich, gibt es bei Hunden und Katzen nicht. Sie wäre ja ein Sammelbegriff für eine äußerst spezifische Angelegenheit. Immer kann es sich bestenfalls um eine Allergie gegen ein spezielles Protein in einer einzelnen Getreideart handeln, z.B. um die Unverträglichkeit eines Gersteproteins oder Weizenproteins (Gluten) für ein individuelles Tier, das darauf allergisch reagiert. Protein in Getreide ist dabei nicht stärker allergen als andere tierische oder pflanzliche Eiweißquellen.

Dass ein Hund eine Allergie gegen Getreideprotein bekommt ist insgesamt betrachtet nicht wahrscheinlicher, als eine gegen Huhn, Wild, Ente oder ein sonstiges tierisches oder pflanzliches Eiweiß.

Interessanter Weise ist die Häufigkeit einer Allergie gegen ein bestimmtes Protein weltweit regional unterschiedlich: Während hierzulande am häufigsten eine Allergie gegen Rindereiweiß auftritt, sind es in Neuseeland Allergien gegen Lammfleisch.

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